Fühlst du dich manchmal überfordert im Alltag? Hast du oft das Gefühl, dass der Stress dich mehr einnimmt, als das du schönes wahrnimmst? Bist du mit Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder dergleichen gestraft und bisher hilft nichts? Möchtest du etwas ändern? Dann bist du hier genau richtig und meine 5 Tipps zu einem positiveren Mindset können dir helfen etwas in einem Leben zu verändern.

Frieden beginnt damit, dass jeder von uns sich jeden Tag um seinen Körper und seinen Geist kümmert. 

Thich Nhat Hanh

Viele die mir hier schon länger folgen wissen, dass ich vor ca. 1,5 Jahren mit dem Bloggen angefangen habe um mich allgegenwärtig mit den good vibes zu beschäftigen. Natürlich gibt es im Leben immer Tiefschläge und manches lässt sich nicht vermeiden, das Schicksal lässt sich weder planen noch voraussehen. Glaub mir, ich weiß wovon ich da rede. Die letzten Jahre waren nicht die einfachsten aber das Wichtigste ist, das man lernt, dass die eigene Resilienz gefördert und gestärkt werden kann. Das bedeutet, dass du lernen kannst in stressigen Situationen ruhig und gelassen zu sein. Nicht zuletzt ist es auch immer eine Einstellungssache wie man seine eigenen Gedanken lenkt und von was man sich Energie ziehen lässt. Mindset bedeutet übersetzt also Denkweise. Ich bin noch lange nicht am Ziel aber ich fühle mich heute stärker als früher. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, also sage ich dir auch ganz ehrlich:

Ganz gleich welchen Tipp du umsetzen wirst, es wird eine Zeit kommen, da hast du weder die Motivation, den Elan oder den Glauben daran das es Sinn macht. Ich kann dir nur raten: mach weiter, kämpfe weiter, steh auf und mach einfach weiter. Wir sind alle Menschen, wir alle haben unsere Muster die es erst zu durchbrechen gilt aber wenn du am Ball bleibst wirst auch du bald merken, dass sich etwas verändert. Ich möchte die vergangenen 1,5 Jahre nicht missen. Ich bin gewachsen an meinen Erfahrungen und fühle mich heute geerdet.

Ich wünsche dir von Herzen, dass auch du so eine Erfahrung machen wirst🧡

5 Tipps zu einem positiveren Mindset
  1. Expressive Schreiben nutzen und Dankbarkeitsbuch führen

Oft quälen wir uns mit unseren Gedanken und spielen die verschiedensten Szenarien zu einer Situation durch, ob diese dann so eintreffen ist fraglich und wenn wir ehrlich sind, kommt es meist nie so schlimm wie man dachte. Doch wenn man dazu neigt ein Kopfmensch zu sein tut man sich schwer das einfach abzustellen. Hier kann ich dir zwei Anregungen auf den Weg geben, die ich beide auch regelmäßig nutze.

Bei einem richtig schlimmen Gedankenkarussell, bei dem ich es nicht schaffe den Ausstieg zu finden oder es mich tagelang beschäftigt und stets in den Fokus rückt nutze ich das expressive Schreiben.

Schreiben wirkt therapeutisch, du kannst deinen Emotionen ein Ventil geben.  

Quelle: lebens.kompass

Letztendlich geht es beim expressiven Schreiben um die Beantwortung der beiden Fragen:

  1. Was ist passiert?
  2. Wie fühle ich mich deswegen?

Und nach diesem Schema schreibst du dir dann alles von der Seele. Glaube mir das kann wie ein Befreiungsschlag wirken, du gibst deinen Emotionen und Gedanken einen Ort an dem sie verweilen dürfen, danach entsteht eine angenehme Ruhe in dir.

Das Gegenstück zum expressiven Schreiben ist für mich das Führen eines Dankbarkeitstagebuches. Hier notierst du dir Dinge für die du über den Tag dankbar warst. Du kannst das am einfachsten vor dem Schlafen gehen machen und dir in ein Notizheft drei Dinge schreiben für die du in deinen Augen dankbar an diesem Tag warst. Vielleicht mag dir das am Anfang schwerfallen aber man muss nicht immer groß denken. Es kann der Busfahrer sein der einen beim Einsteigen angelächelt hat, es kann die Sonne sein die an einem regnerischen Tag doch noch vorbeigeschaut hat oder die schlichte Tatsache, dass du beim Einkaufen deine Lieblingsschokolade bekommen hast. Ich habe zuerst auch nur ein Notizheft geführt aber mir dann das 6-Minuten-Tagebuch besorgt. Es ist von Prinzip in drei Minuten morgens und drei Minuten abends aufgeteilt. Im verlinkten Blogbeitrag oben kannst du noch näheres zum 6-Minuten-Tagebuch nachlesen und auch Bilder vom Innenleben dir ansehen. Es hat bei mir für ca. ein halbes Jahr gereicht.

2. Meditieren

Das ich heute hier stehe und dir rate es mit einer Meditation zu probieren hätte ich mir vor 2 Jahren auch nicht vorstellen können. Ich habe früher Meditation und vieles anderes als Esoterisches Gedöns abgestempelt, wie sich herausgestellt hat wurde ich eines Besseren belehrt und dafür bin ich dankbar – siehst du schon habe ich einen Punkt für meine Dankbarkeitsliste heute😉

Mir hilft das regelmäßige meditieren vor allem bei meinen Kopfschmerzen. Ich leide unter Migräne und Spannungskopfschmerzen, bin natürlich ein reiner Kopfmensch, emotional und nehme mir alles zu Herzen – ja die beste Voraussetzung um Kopfschmerzen zu triggern. Durch meinen Neurologen wurde ich damals zum Meditieren aufgefordert er empfahl mir eine App und was soll ich sagen? Wer täglich meine Instagram Storys sieht, ist live dabei, wenn ich meditiere und ich liebe es!!

Ich investiere jeden Tag 7 Minuten in eine Meditation, manchmal auch mehr aber das Schöne an diesen Meditationen ist, sie sind eben kurz, d.h. ich habe definitiv die Zeit sie in den Alltag einzubauen. Es gibt auch verschiede Meditationen z.B. beim Gehen, im Zug oder zum Einschlafen. Man muss also nicht immer stillsitzen, man kann es auch integrieren. Ich habe mal meine Meditationserfahrung hier zusammengeschrieben und wenn du mal mit meditieren willst empfehle ich dir mein YouTube Video.

Probiere es einfach aus, was hast du zu verlieren?

Ich habe heute weniger Kopfschmerzen als vorher was bedeutet, dass ich auch so gut wie gar keine Tabletten mehr brauche, ich fühle mich innerlich ruhiger und ausgeglichener, die Impulse die einem an die Hand gegeben werden begleiten mich durch den Tag. Ich reflektiere also mehr und habe so auch eine Menge Energiefresser aus meinem Leben verbannen können. Es ist wie eine Reinigung von innen heraus.

3. Das Gesetz der Anziehung

Dieser Tipp ist eigentlich recht kurz und sicherlich hast du davon schon mal gehört: Das Gesetz der Anziehung. Es bedeutet nichts anderes wie das gleiches, gleiches anzieht. Also achte immer auf deine Gedanken. Vielleicht ist es dir schon mal aufgefallen, der Tag startet schon irgendwie blöd, man ist schlecht gelaunt und automatisch erscheint uns an diesem Tag alles negativ. Das liegt daran, dass wir den Fokus nur auf das Negative gerichtet haben. Daher achte immer auf deine Gedanken, denn du kannst sie beeinflussen. Hier kann ich dir ein sehr inspirierendes Zitat aus dem Talmud mit auf dem Weg geben:

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

4. Bewegung

Bewegung ist das A&O und damit meine ich nicht lange Fitness Center Aufenthalte oder Joggen bis zum Umfallen. Ich hasse z.B. Joggen, ich wurde damit nie warm. Aber es ist nicht so wichtig, welche Art der Bewegung du ausführst – es sei denn du zielst darauf ab auch Gewicht zu verlieren – sondern das du dich überhaupt bewegst. Wir sitzen den ganzen Tag auf der Arbeit, zuhause machen wir es uns dann auch oft auf der Couch bequem. Kenne ich auch aber der Unterschied ist, ich mache täglich mindesten 10.000 Schritte. Ich nutze hierfür eine Tracker Uhr. Wir sind hier wieder beim Gedankenkarussell, wir grübeln einfach viel zu oft. Es ist aber wissenschaftlich bewiesen, wer regelmäßig raus zum Spazieren geht, vorzugsweise in den Wald oder in den Park wird die beruhigende Art der Natur zu spüren bekommen. Wenn du anfangs dir schwer tust nimm ein Hörbuch mit oder höre einen inspirierenden Podcast auch das kann das Gedankenkarussell unterbrechen. Ich kann mittlerweile weit über zwei Stunden spazieren gehen und meine Gedanken sind ruhig. Ich konzentriere mich dann auf die frische Luft, das Rauschen der Blätter und das Vogelgezwitscher.

Die Natur ist Balsam für die Seele, sie ist kostenlos und fast immer zu erreichen, hier musst du also keinen monatlichen Beitrag bezahlen. Nutze das was dir zur Verfügung steht🙏

5. Affirmation: Verhaltens und Bewusstseinswandel

Als letzten Tipp möchte ich dir etwas mit auf den Weg geben, dass ich selbst seit einigen Monaten zum Meditations- und Yoga Ritual durchführe. Affirmationen, das bedeutet eine Situation oder Handlung positiv zu bejahen, den Fokus auf etwas positives zu richten.

Ich bin mit einem Kartenset gestartet, hier kannst du darüber näheres erfahren und auch ein paar Bilder dazu sehen. In meiner Daily Story auf Instagram teile ich morgens immer die Karte die ich gezogen habe. Ich lade dich herzlich ein mich zu abonnieren umso keine Story dazu zu verpassen. Ich finde die Affirmationen sehr inspirierend. Ich habe mittlerweile ein zweites Kartenset, dass eher in die Richtung Impulse geht, das werde ich noch separat vorstellen. Aber ich möchte dir damit sagen, probiere es aus. Wenn du dir erstmal kein Kartenset kaufen willst, schau täglich bei mir vorbei oder suche dir auf Pinterest inspirierende Hintergründe fürs Handy. Wir entsperren das Handy so oft am Tag, also siehst du den Impuls auch entsprechend oft.

Über meine Meditations- und Yogaerfahrung kam ich auch zu Chakra und Mindset Bändern. Man kann sich diese zusammenstellen und trägt sie dann 24/7. Ein Blick auf die Armbänder soll dir sofort in Erinnerung bringen wieso du sie dir ausgesucht hast. Es gibt Bänder zu den einzelnen Chakren aber auch welche die einen Bergkristall haben, hier überlegt man sich vor dem ersten Anlegen seinen größten Wunsch. Es ist eine schöne Möglichkeit sich neu auszurichten. Auch hierüber werde ich noch gesondert schreiben.

Solltest du noch Fragen zu den Tipps haben oder einfach mal ein offenes Ohr benötigen, zögere nicht mir einfach zu schreiben.

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute! Mögest du Frieden, Zuversicht und Liebe in deinem Leben finden🧡

Deine Eileen

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7 Replies to “5 Tipps zu einem positiveren Mindset”

  1. Wenn ich das so lese, bekomme ich glatt ein schlechtes Gewissen! In letzter Zeit hatte ich nicht die Muße, viele Schritte zu sammeln! Mein Wochendurchschnitt ist unterirdisch zur Zeit! Das muss ich dringend mal wieder verbessern! Und Meditation sollte ich auch eine Chance geben, ich habe so oft Kopfschmerzen in letzter Zeit. Das wäre doch eine viel bessere Alternative zu Tablettenschlucken!

    Liebe Grüße
    Jana

    1. Nutzt du dafür eine Fitbit? Ja mach das, ich habe sehr gestaunt, dass die Kopfschmerzen endlich weniger geworden sind.

  2. Liebe Eileen,

    ja, das Mindset entscheidet über sehr Vieles! Ich bin als Coach ständig damit konfrontiert und muss auch hart an mir arbeiten um selbst umzusetzen was ich anderen zeige. Das ist nicht immer leicht, aber es klappt. Mit Meditation habe ich erst jetzt begonnen und ich es hilft mir sehr. Du scheinst für dich auf einen sehr guten Weg zu sein. Darauf kannst du sehr stolz sein.

    lg
    Nena

  3. Toller Beitrag, liebe Eileen. Ja, das positive Mindset, das nicht immer leicht fällt, dabei könnte man es leichter haben. Ich meditiere und hole mir daraus sehr viel Kraft! Die brauche ich derzeit auch, ich gehe sonst auf dem Zahnfleisch. Danke für die weiteren Tipps, ich nehme sie mir zu Herzen.

    Lieben Gruß, Bea.

  4. Liebe Eileen, einen tollen mutmachenden Artikel hast Du geschrieben. Mit der Meditation sollte ich jetzt wirklich mal beginnen. Ein Tagebuch führe ich bereits seit Jahren, allerdings eher aus Neugierde, was ich die Jahre zuvor so getrieben habe 😉 Viele Grüße Birgit

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