[Rezensionsexemplar]

In Zeiten von selfcare, mindset und mindfulness steht die Dankbarkeit hoch oben im Kurs aber warum? Eine gesunde Einstellung zur Dankbarkeit kann dir helfen im Leben mit schwierigen Situationen besser umzugehen. Den auch wenn der Tag noch so dunkel erscheint, in diesen 24 Stunden wird es etwas oder sogar mehreres geben für das du dankbar sein kannst. Genau diese kleine Erkenntnis kann man erlernen im Alltag zu pflegen und damit für seine Gesundheit einen immensen Beitrag leisten.

Wie funktioniert Dankbarkeit?

Dankbarkeit ist individuell und kann von jedem anders interpretiert werden. Aber was das wichtigstes ist: es ist egal wie klein die Sache ist für die man dankbar ist! Hier hast du einige Beispiele von mir für die ich dankbar bin:

  •  Ich bin dankbar, dass ich eine schöne Wohnung habe in der ich mich wohl und zuhause fühle.
  • Ich bin dankbar für meine Tasse Tee. Die wohltuende Wärme entspannt mich und lässt mich für ein paar Minuten innehalten.
  • Ich bin dankbar, dass die Sonne heute scheint, das hebt die Stimmung, es fühlt sich warm an und ich bin automatisch noch fröhlicher.
  • Ich bin dankbar für die Erfindung von Ohrstöpsel, dadurch konnte ich heute Nacht wieder sehr gut schlafen.

Du siehst, egal wie banal etwas vielleicht erscheinen mag in irgendeiner Form tut es dir vielleicht gut, hilft dir im Alltag, entlastet dich vielleicht auch irgendwie und dadurch geht es dir ein stückweit besser. Dafür kannst du dankbar sein.

Ich kenne viele die sich bei dieser einfachen Fragen „wofür du dankbar bist“ den Kopf zermartern, grübeln und am Ende gefrustet sagen „ich weiß es nicht“ aber mit der Erkenntnis, dass man für so vieles – auch kleines – dankbar sein kann übt man und wird bald feststellen, dass es in diesen 24 Stunden am Tag eine Menge gibt.

Der positive Effekt für die Psyche

Es ist so einfach und banal aber die wenigstens wissen es oder haben es bisher verstanden aber wenn du jeden Tag versuchst ein wenig mehr Dankbarkeit in dein Leben einfließen zu lassen und das bewusst übst wirst du merken, dass deine Psyche sich verändert, sie wird positiver. Das Gesetz der Anziehung kennst du sicherlich? Es bedeutet, dass Gleiches Gleiches anzieht.

Ist dir noch nie aufgefallen, wenn du einen richtig schlechten Tag hast und über alles meckern kannst, dass du an diesem Tag wirklich nur die negativen Dinge wahrnimmst? Das liegt daran, dass du dich auf diese fokussierst und somit kommt das Gesetz der Anziehung wieder zum Einsatz. Du fokussierst dich nur auf negatives und dein Unterbewusstsein scannt demnach alles in deiner Umgebung ab was dazu passt. Daher fällt dir das extremer auf. Diese Erkenntnis kannst du aber auch nutzen um den Spieß umzudrehen und deiner Psyche bzw. dir selbst etwas Gutes zu tun: konzentriere dich auf die positiven, die guten Dinge im Leben und du wirst merken – mit etwas Übung – dass es dir viel leichter fällt darauf zu achten. Mit der Zeit wirst du Veränderungen wahrnehmen, du wirst gelassener, du besinnst dich wieder auf die wirklich wichtigen Dinge und hast indirekt sogar deine Resilienz gestärkt.

Das 6-Minuten-Tagebuch – Dankbarkeit & Erfolgsjournal

Über urbestself habe ich das 6-Minuten-Tagebuch erhalten und möchte dir dieses kurz vorstellen, denn ich finde es ist eine tolle Möglichkeit die Dankbarkeit und Selbstreflexion zu üben und letztendlich mehr über sich zu erfahren.

Am Anfang des Tagebuches gibt es erstmal einen theoretischen Teil, wie das Buch auszufüllen ist. Neben den täglichen Fragen gibt es noch einen Monatscheck. Gerade bei diesem wird auf einer Skala von 1 bis 10 angefragt wie verschiedene Dinge wahrgenommen werden z.B. die Grundstimmung, die Dankbarkeit, Ruhe & Gelassenheit, Sport, Wasser trinken, Finanzen, Zeit für dich usw. Außerdem sind hier drei Gewohnheitstracker zu finden die man jeden Monat selbst aussuchen kann. Bei mir waren es z.B. Meditieren, 10.000 Schritte am Tag laufen und Treppe statt Aufzug in der Arbeit genommen. Du weißt aus Regelmäßigkeit entsteht Gewohnheit daher fand ich den Gewohnheitstracker sehr gut. Man sah sofort wie die aktuelle Monatsbilanz aussieht. Die Dinge, die mir in Fleisch und Blut übergegangen sind habe ich im Folgemonat durch Neues ersetzt. Bei den Dingen, die ich nicht wirklich durchgezogen habe, habe ich im Folgemonat diese nochmal versucht. Oft war es dann besser.

Die jeweilige Wochenübersicht ist in die einzelnen Tage aufgeteilt und da in die Morgen- und Abendroutine untergliedert, daher auch der Name 6-Minuten-Tagebuch. Für morgens und abends braucht man in der Regel 3 Minuten und diese 3 Minuten sollte jeder haben und aufbringen können. Ich tat mir allerdings bei der Morgenroutine sehr schwer, da ich morgens um 5 Uhr aufstehe und mich fertig mache für die Arbeit. Daher war es mir auf Dauer doch zu anstrengend, so dass ich die ersten drei Fragen eher nachmittags nach der Arbeit beantwortet habe. Es werden auch immer dieselben Fragen gestellt aber man soll – so auch in der Erklärung erwähnt – nicht immer dasselbe antworten. Gedanken machen, reflektieren und in sich gehen, dass wird hier angestrebt. Nur dann kann auch langfristig gesehen etwas verändert werden. Was ich zudem sehr motivierend finde sind die täglichen Zitate und Impulse. Ich bin ein großer Fan von so etwas und schaue daher auch gerne für Anregungen mir die vergangenen Zitate an, irgendwie findet man immer eins das wie perfekt für einen erscheint.

Zu guter Letzt gibt es noch die wöchentlichen 5 Fragen, die immer unterschiedlich lauten und etwas ausführlicher sind. Da ich Sonntag mit meinem 6-Minuten-Tagebuch gestartet bin war es perfekt für mich diese Fragen am Wochenende zu beantworten. Hier holt man etwas mehr aus und braucht ab und an auch mehr Zeit zum Nachdenken darüber.

In der Regel heißt es und das war mir nicht erst durch dieses spezielle Tagebuch klar, dass eine neue Gewohnheit sich nach 66 Tagen etabliert. Es ist also wie bei allem im Leben, üben, üben, üben. Ich hatte auch Tage an denen ich es komplett vergessen habe auszufüllen. Aber statt mich darüber zu ärgern habe ich einfach weitergemacht. Hinfallen ist in Ordnung solange man wieder aufsteht!

Persönliches Fazit

Die Idee ist super und die Anleitung sowie die täglichen bzw. wöchentlichen Fragen eignen sich meiner Meinung nach wirklich gut um den Blick mehr auf die positiven Dinge im Leben zu lenken, man erweitert seinen Blick und lernt mit kleinen Schritten, dass es durchaus möglich ist ein positives Leben zu führen auch bei schweren Rückschlägen oder dunklen Zeiten und genau diese Botschaft ist immens wichtig! Nichtsdestotrotz würde ich das Buch nicht ständig weiterführen, d.h. das jetzige ist vollgeschrieben, nun widme ich mich meinem Leben, schaue wie die Dinge laufen und kauf mir vielleicht in ein paar Monaten ein neues Buch. Ich möchte nicht Gefahr laufen, dass es sich irgendwann verallgemeinert und man es nur noch aus Pflichtbewusstsein ausfüllt.


Bibliographische Angaben

Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
Verlag: UrBestSelf Publishing (31. März 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3981845005
ISBN-13: 978-3981845006

Hier kannst du es für 24,90 € kaufen.


Wie stehst du zum Thema Tagebuch und hast du dir Gedanken um deine Dankbarkeit schon mal gemacht? Erkennst du dich womöglich im oben geschrieben wieder? Lass es mich wissen, ich freue mich von dir zu hören!

Deine Eileen 

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit UrBestSelf entstanden, diese Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

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11 Replies to “Dankbarkeit festigen | Das 6-Minuten-Tagebuch”

  1. Hey Eileen,

    dieses Büchlein hört sich toll an. Grade Dankbarkeit ist wie du sagst sehr wichtig. Leider ist so vieles schon selbstverständlich, deswegen muss man Dankbarkeit tatsächlich bewusst üben. So ein Buch ist da natürlich perfekt. Leider bin ich am Anfang immer total motiviert….und irgendwann habe ich es schweifen gelassen. Naja man ist ja auch nur Mensch xD

    LG Lisa

  2. Liebe Eileen,
    Dankbarkeit ist so wichtig und die Idee hinter dem Buch ist toll! Dennoch wäre es nichts für mich so ein Buch zu führen – das liegt mir nicht so. Ich mache das lieber in Form von regelmäßigem Meditieren. Aber jeder von uns ist anders und es gibt sicherlich Menschen denen es hilft wenn sie das in Buchform machen. Danke jedenfalls für die Vorstellung!
    lg
    Verena

  3. Dieses wundervolle Buch habe ich mir vor einigen Monaten gekauft, total motiviert begonnen und nach ganzen drei Tagen liegen Lassen… Es ist mir im ehrlich zu sein, sehr schwer gefallen, das Buch zu führen. Zum einen hatte ich damals eine schwierige Phase und habe einfach keine drei Punkte am Tag gesehen, für die ich dankbar sein konnte (und wenn waren das keine ehrliche Aussagen, sondern nur irgendwas hingeschrieben). Zum anderen ist bereits mein Morgen immer so stressig, dass ich einfach keinen Kopf mehr dafür hatte. Es liegt aber noch immer zum Neuanfang neben dem Sofa bereit.
    Viele Grüße
    Wioleta

  4. Als Jugendliche hatte ich immer versucht, Tagebuch zu führen, aber hatte es nie lange durchgehalten. Dieses Konzept finde ich sehr ansprechend. 6 Minuten hat man wohl immer Zeit und etwas Dankbarkeit ist auch gut für die Psyche!

    Liebe Grüße
    Jana

  5. Eine Schöne Idee, das Dankbarkeitstagebuch. Ich habe ein ähnliches Ritual. Ich schreibe jeden Tag abends auf einen Zettel, was mich an dem Tag glücklich gemacht hat und stecke diesen in ein Glas, das Glücksglas.

  6. Liebe Eileen,
    das ist wirklich eine schöne Idee und ein tolles Buch. Ich weiß schon, wem ich das zu Weihnachten schenken kann.
    Ich führe jeden Morgen und Abend ein gedankliches Dankbarkeitsritual durch, auf die Idee es als Tagebuch zu führen, bin ich noch nicht gekommen.

    LG Manja

    1. Liebe Manja, toll das ich dir dadurch helfen konnte ein Weihnachtsgeschenk zu finden, der/diejenige wird sich bestimmt sehr darüber freuen 🙂 Ich wünsch dir alles Gute!

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