Manchmal, wenn man die Augen schweifen lässt, wenn das Herz sich öffnet, dann sieht man sie, die Güte in anderen Menschen. Die Güte ist etwas, das heutzutage nicht mehr selbstverständlich ist. In einer Welt voll von Egoisten, Schmerz und Wut. Doch die Güte findet immer einen Weg auch in die dunkelsten Ecken zu scheinen.

Ich durfte die Güte in Person – hier Personen – jetzt kennenlernen. Menschen die sich jahrelang, ja fast ein Jahrzehnt nicht mehr gesehen haben. Und doch wird miteinander umgegangen, als hätte man sich erst vor einer Woche zuletzt gesehen. Da gibt es kein böses Blut, kein böses Wort, keine Andeutung auf irgendetwas – nichts.

Es ist so befreiend und fühlt sich toll an, solche Menschen kennenzulernen. Ich merke wie sich meine Akkus wieder geladen haben, mit positiver Energie. Sie stecken an zu lachen, sie reden über Dinge die schön sind, alte Erinnerungen und neu geschaffene Momente wurden gefestigt.

Es ist faszinierend wie unterschiedlich die Menschen sein können aber ich möchte mehr von diesen Momenten in meinem Leben. Drama habe ich genügend gehabt. Ich habe einen unendlichen Durst nach dieser friedlichen Stimmung. Ich weiß, das Leben ist nicht immer Friede-Freude-Eierkuchen aber für vieles ist man selbst verantwortlich. Ich bin verantwortlich, wen ich in mein Leben lasse und wen nicht. Ich bin verantwortlich, was ich mit meiner Zeit anstelle und was nicht. Ich möchte also mehr von diesen guten Momenten. Lachen, lieben, glücklich sein. Vielleicht liegt es am Sommer, an der Sonne, dass ich so motiviert bin. Ich weiß es nicht aber ich möchte auf dieser Welle der positiven Gefühle bleiben. Ich möchte mit ihr schwimmen. Ich weiß jede Welle wird irgendwann brechen aber dann drehe ich mich um, schwimme wieder raus und nehme die nächste Welle mit!

In Achtsamkeit leben bedeutet genau das, diese kleinen und große Momente zu realisieren, wahrzunehmen, in sich aufzusaugen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich nach ein paar Monaten die ersten Schlüsse ziehen kann aber ich weiß nun, dass es funktioniert. Man kann sein Mindset ändern, man muss es nur wollen und dafür an sich arbeiten.

Ich sehe immer mehr dieser kleinen Momente die ich früher nicht wirklich wahrnahm, aber ich merke wie es mir gut tut. Manchmal muss man sich einfach entscheiden:

Möchte ich ein gelassenes Leben oder möchte ich im Stress weiter ertrinken?

Durch dieses Wochenende Anfang Juni habe ich gemerkt, was mir wirklich wichtig ist und dafür bin ich sehr dankbar. Jeder kann dieses Erlebnis erleben, man muss sich nur dafür öffnen. Und so hoffe ich, dass ich dir einen kleinen Stupser geben konnte, einen Denkanstoß damit du ins Grübeln kommst und vielleicht darüber nachdenkst, was dir wichtiger ist.

Du wirst dein Leben niemals verändern, solange du nicht etwas veränderst, das du täglich tust. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in deiner täglichen Routine.

– John C. Maxwell

Ich genieße heute den Sonntag um auf meinem Balkon mit einer Tasse Tee zu lesen, für mich das Nonplusultra an me time. Lass es dir gut gehen!

Deine Eileen 

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11 Replies to “Der Besuch der Güte”

  1. Hallo Eileen, ich finde den abschließenden Spruch sehr schön, Veränderung wird möglich, wenn du dich änderst, das trifft so sehr zu – wer als Jemand, der wie ich, von Herzen reitet weiß das besser? Solche Menschen kenne ich auch, mit denen gemeinsam etwas zu unternehmen, sich zu treffen mich vorwärts bringt,ich denke es ist gut, sie zu kennen, wir alle leben von gegenseitiger Unterstützung 🙂 liebe Grüße Bettina

  2. Ich weiß genau wovon du sprichst. Habe vor zwei Jahren damit begonnen, mir ein solches Umfeld zu erschaffen und es ist einfach wundervoll. Der Weg war allerdings steinig, ist natürlich nicht leicht langjährige Freundschaften aufzugeben, auch wenn sie einem nicht mehr gut tun. Dass du die Achtsamkeit thematisierst finde ich auch sehr gut. War/ist auch für mich definitiv ein entscheidender Faktor auf diesem Weg. Durch mein Dankbarkeitstagebuch mache ich mir jeden Abend bewusst, welche Gefühle ich den Tag über gespürt habe. Genau bei dieser Art von Treffen, wie du sie beschreibst, war mein Glückslevel extrem hoch und so wusste auch ich, ich brauche mehr davon. Generell ist mein Dankbarkeitstagebuch ein sehr guter Lehrer, was Achtsamkeit angeht, kann ich jedem nur empfehlen. Bin kürzlich sogar auf eine Vergleichsseite für Dankbarkeitstagebücher gestoßen – weil es gerade so passt – teile ich das einfach mal, hoffe es ist ok 🙂 https://www.dankbarkeitstagebuch.de

    1. Hallo Laura, danke für ein tolles Feedback, schön das auch du in dem Dankbarkeitstagebuch einen Weg für dich gefunden hast achtsamer mit dir umzugehen. Es ist auf jeden Fall ein spannendes Thema 🙂

  3. Ich hoffe, ich treffe solche Menschen auch bald in meinem Leben, das mich momentan ziemlich auslaugt! Hier kommt gerade alles zusammen und ich sehne mich nach einer Schulter zum Anlehnen! Schöner Beitrag, macht mir ein bisschen Hoffnung!

    Liebe Grüße
    Jana

  4. Liebe Eileen,
    es freut mich, dass du so einen schönen Besuch hattest. Es ist doch immer schön, wenn wir auf Menschen treffen, die uns und unser Leben auf diese Art und Weise bereichern.
    Vielen Dank, dass du dieses besondere Erlebnis mit uns geteilt hast.

    Liebe Grüße,
    Mo

  5. Danke, dass Du diese schöne Begegnung mit uns teilst. Es ist eine Gnade, wenn man solchen Menschen begegnen darf und es kann das eigene Leben nicht nur bereichern, sondern sogar tiefgreifend verändern.
    Alles Liebe
    Annette

  6. Ich hatte auch vor Kurzem so eine ähnliche Begegnung. Okay, wir haben uns zwar alle in dieser Konstellation das erste Mal getroffen, aber kennen uns und unsere Kinder zumindest vom Hören-sagen schon länger. Kein böses Wort, eher toller Support! So muss das sein, gerade zwischen Mamas. Kein Mama-bashing! War echt schön und wird auch wiederholt!

    Ja, auch diese Art der Stressbewältigung kann ich mich nur anschließen!

    Toller Beitrag, meine Liebe.

    Lieben Gruß, Bea.

  7. Liebe Eileen, Me-Time wie du es so schön beschreibst ist mitunter das Wichtigste zum Glücklichsein. Ich sage immer wenn du dich selbst und deine Bedürfnisse nicht kennst, kann das auch niemand anders kennen. Auszeiten sind wie Balsam für die Seele und helfen mir gelassen zu sein.
    Herzlich Mish von mishpourelle.ch

    1. Du sagst es genau richtig! Man muss sich zu erst um sich selbst kümmern bevor man für andere da sein kann. Schön das du es auch so siehst. Liebe Grüße

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