[Rezensionsexemplar]

Vor ein paar Wochen habe ich dir bereits ein Buch von Ajahn Brahm vorgestellt: Der Elefant, der das Glück vergaß. Es war ein Buch mit vielen Kurzgeschichten zu verschiedenen Themen, die jeder in seinem Leben einmal durchlaufen kann. Es handelte sich hierbei um Kurzgeschichten, welche den Buddhismus mit einfließen lassen.

Heute möchte ich dir ein weiteres Buch von Ajahn Brahm vorstellen: Die Kuh, die weinte.

Der Elefant, der das Glück vergaß ist eigentlich der zweite Teil bzw. das Buch das nach Die Kuh, die weinte erschienen ist. Mir wurde das Buch damals von meiner Schwägerin empfohlen, daher habe ich quasi von hinten nach vorne gelesen😅

Auch diesmal gibt es wieder einiges tolles zu diesem Buch zu sagen, daher lass uns gleich mit dem Klappentext starten, damit du dich besser über den Inhalt orientieren kannst.

Klappentext

Unterhaltung und Lebensschule für Jung und Alt

Schon Buddha unterwies seine Zuhörer mit Witz und Weisheit. Ajahn Brahm steht in der Tradition dieser orientalischen Erzählkunst. Geschickt verknüpft er die uralten Weisheiten mit modernen, lebensnahen Themen. Mit viel Humor und Einfühlungsvermögen unterhält er seine Leser – und eröffnet auf ganz unaufdringliche Weise neue Wege zu einem glücklichen und erfüllten Leben.

Ein inspirierendes und erbauendes Buch, voll mit Geschichten von Liebe, Hoffnung, Glück und der Überwindung von Leiden. Mit erfrischendem Esprit und Einfühlungsvermögen kratzt Ajahn Brahm an eingefahrenen Überzeugungen und begegnet unseren kleinen Schwächen und Marotten mit entwaffnendem Humor. So regt jede dieser 108 kurzen Erzählungen dazu an, innezuhalten, um über den eigenen Lebensweg nachzudenken.

Was dieses Buch auszeichnet:
• Voller Inspiration und verblüffender Erkenntnisse – und immer unterhaltsam
• Ohne religiösen Fachjargon werden Leser jeden Alters angesprochen
• Herzerwärmend und humorvoll, bisweilen sanft ermahnend – aber ganz anders, als man es vielleicht von einem buddhistischen Abt erwarten würde

Nie wurden die buddhistischen Lehren unterhaltsamer präsentiert!

Quelle: Die Kuh, die weinte | randomhouse

Persönliche Meinung

Vornweg gesagt habe ich mir auch in diesem Buch wieder ganz viele Sätze markiert. Ich finde den Buddhismus sehr lehrreich, auch, wenn man viele nicht sofort versteht. Wie auch im anderen Buch von Ajahn Brahm empfiehlt es sich hier die Geschichten langsam zu lesen, also nicht zu überfliegen und nicht zu viele auf einmal, damit die Wirkung sich besser entfalten kann. Ich habe es mir meist abends nach der Arbeit im Lesesessel gemütlich gemacht und mir 2-3 Geschichten in Ruhe durchgelesen. Dazu noch einen guten Tee und das Nachdenken und Reflektieren konnte starten.

Es sind 108 Geschichten die im Gegensatz zum Buch Der Elefant, der weinte doch etwas länger gestaltet sind. Vom Gefühl würde ich doppelt, manche sogar dreifach so lang schätzen aber es ist ok. Mein steigt so tiefer ein, kann sich die Erzählung besser vorstellen und verweilt länger im Gedankenstrudel. Bei vielen Geschichten konnte ich einen Bezug zu mir persönlich oder einer Person die ich kenne feststellen. Den Schreib- und Erzählstil empfand ich daher als sehr angenehm und verständlich.

Ich möchte dir einen kleinen Einblick in das Inhaltsverzeichnis geben, damit du weißt um welche Themenbausteine es sich handelt und du wirst sicherlich schnell feststellen, dass man sich in vielen bereits wiederfinden kann:

  • Perfektion und Schuldgefühle
  • Liebe und Verbindlichkeit
  • Angst und Schmerz
  • Wut und Vergebung
  • Glück schaffen
  • Ernsten Problemen mit Mitgefühl begegnen
  • Weisheit und innere Ruhe
  • Geist und Wirklichkeit
  • Werte und spirituelle Leben
  • Freiheit und Demut
  • Leiden und Loslassen

Ich beschäftige mich bewusst mit positiven Dingen und im Buddhismus kann man sehr viel dazu finden. Was meine absolute Lieblingsstelle im Buch war möchte ich dir natürlich auch nicht vorenthalten. Es ging um das Zwei-Finger-Lächeln. Ajahn Brahm erklärte, dass er diese Methode damals während seiner Lehrzeit auflegt bekamt, simple und einfach:

Wenn du ein natürliches Lächeln nicht zustande bringen solltest, dann lege jeweils zwei Zeigefinger an deine beiden Mundwinkel und zieh den Mund hoch….

Den Zwei-Finger-Trick können wir zu jeder Tageszeit anwenden. Er ist vor allem dann hilfreich, wenn wir uns unwohl fühlen, total erledigt oder richtig deprimiert sind. Es ist bewiesen, dass Gelächter Endorphine in unsere Blutbahn entlässt, die unser Immunsystem stärken und uns Glücksgefühle verschaffen. 

Quelle: Die Kuh, die weinte

Bücher, aus denen ich etwas mitnehmen kann finde ich tausendmal interessanter als Bücher die rein dem Zeitvertreibt dienen. Natürlich lese ich letztere auch gern aber dazwischen müssen es auch mal Werke mit Tiefgang und Sinn sein. Wenn du also auch auf der Suche bist nach Antworten die du bisher nicht finden konntest und möchtest Situationen oder Probleme einfach mal anders betrachten dann kann ich dir seine Bücher wärmstens empfehlen. Ich werde beide Exemplare immer wieder zur Hand nehmen und lesen, sie hinterlassen auch einfach ein gutes Gefühl und auf wundersame Art und Weise animieren sie mich noch mehr zu meditieren und Yoga zu praktizieren. Das liegt vielleicht daran, weil man in den Geschichten auch erkennt wie wichtig es ist auf seinen Körper und eben auch Geist zu achten und dass es uns zu Gute kommt, wenn es uns gut geht. Das wissen wir eigentlich alle aber wirklich umsetzen tuen es doch die wenigsten. Vielleicht ist das auch der Grund weshalb ich gerne in den Büchern blättere und je nach Situation im passenden Kapitel nochmal einlese um erinnert zu werden was ich über den Buddhismus erfahren habe und wie er mir helfen kann ein ruhigeres, achtsameres und gesünderes Leben zu führen.


Bibliographische Angaben
Aus dem Englischen von Martina Kempff
Originaltitel: Opening the Door of Your Heart. And Other Buddhist Tales of Happiness
Originalverlag: Lothian Books
Hardcover mit Schutzumschlag, 240 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7787-8183-8
Erschienen am 15. Februar 2006
Hier kannst du es für 15,99 € kaufen.

In diesem Sinne wünsche ich dir, dass du auch solche schöne Erfahrungen mit Geschichten, Büchern oder anderweitigen Mitteln erfahren wirst. Das dich diese dann lange begleiten und immer wieder, wie als Anker, daran erinnern was wichtig ist im Leben.

Deine Eileen

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit dem Bloggerportal entstanden (Rezensionsexemplar), diese Buchrezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

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6 Replies to “Die Kuh, die weinte | Ajahn Brahm”

  1. Das klingt wirklich nach einem tollen Buch! Der Elefant, der das Glück vergaß, steht ja auch noch auf meiner Wunschliste. Ich liebe Bücher auch sehr, aus denen man etwas für sich persönlich mitnehmen kann 🙂 Liebe Grüße, Jules

  2. Liebe Eileen,
    ich habe mich während meiner vielen Thailand Reisen mit dem Buddhismus beschäftigt und finde viele Inhalte interessant und ansprechend. Ich habe mir da einige Dinge für mich selbst mitgenommen. Vor allem innere Ruhe ist mir besonders wichtig. Danke für den Buchtipp! Kommt auf meine Wunschliste.

    lg
    Nena

  3. Danke dür den Tip!
    Da ich ja ein besonderes Kind habe, ist es für mich besonders wichtig die innere Ruhe zu finden. Das Buch hört sich dazu sehr passend an und ich werde es mir sicherlich genauer anschauen.
    Wenn du noch mehr solcher Tips hast, gerne raus damit.
    Liebe Grüße vom Schokodil

  4. Ich erinnere mich noch an das Buch mit dem Elefanten, das du vor ein paar Wochen vorgestellt hattest! Ich muss mich Mo anschließen, mit Religionen habe ich es auch nicht so, aber der Buddhismus scheint mir die friedvollste von allen zu sein! Ich glaube, dass einem die Geschichten in diesem Buch viel geben können, wenn man sie an sich ran lässt!

    Liebe Grüße
    Jana

  5. Liebe Eileen,
    ich bin kein sehr gläubiger Mensch, aber die Lehren des Buddhismus finde ich sehr interessant und ihnen fühle ich mich von allen Religionen am Nächsten. Daher lese ich auch gerne mal solche Bücher, wie du sie hier vorstellst. Den ersten Teil habe ich mir nach deiner Rezension geholt und ich denke, dass auch der zweite Band bei mir einziehen wird. Lieben Dank für diesen schönen Tipp und deine ehrliche Meinung.

    Liebe Grüße
    Mo

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