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Vorwort

Nach zwei Wochen Urlaub und vielen Genüssen die nicht immer gut für den Körper waren habe ich mich entschlossen, auf die Ernährung wieder besser zu achten.Es gab eine Zeit – letztes Jahr – da habe ich eine Ernährungsumstellung gemacht. Über ein halbes Jahr habe ich mich dran gehalten, dann aber aufgrund eines familiären Schicksalsschlag es nicht mehr geschafft in die gewohnte Routine zu kommen, die ich mir damals so hart erarbeitet habe. Ich war diszipliniert, habe 1x in der Woche einen Großeinkauf gemacht und alles durchstrukturiert und geplant. Es gab einen Wochenplan in dem festgehalten wurde was es morgens, mittags und abends gab. Es klingt erstmal nach viel Arbeit (war es auch!) aber Menschen sind Gewohnheitstiere, so fand ich nach gut einen Monat meinen Rhythmus und ab da war es ein Kinderspiel. Ich bin sogar 3x die Woche ins Fitness gegangen und habe in der Zeit auch abgenommen. Für meine Verhältnisse nicht viel, nur 5 kg, aber ich habe auch nicht unendlich viel auf den Rippen, deswegen waren 5 kg für mich schon ein großer Erfolg.

Auf jeden Fall ist aufgrund der Ereignisse vieles durcheinander gekommen, man musste für andere Menschen da sein und konnte nicht mehr 100% auf seinen Plan schauen, man aß was angeboten wurde und ermahnte sich genau in diesem Moment mit dem Thema „ich ernähre mich aber eigentlich anders zur Zeit“ anzufangen, das wäre unpassend gewesen. Und so kam es wie es kommen musste, ich war irgendwann komplett draußen, ich aß wieder „normale“ Sachen, auch Süßes und auch der Sport fiel aus. Streng genommen bin ich seit über einem 3/4 Jahr stille Teilhaberin im Fitnessstudio 😀

Nach dem ich neulich ein neues Buch angefangen habe zu lesen, in dem es um die Gesundheit, die Ernährung und die Psyche geht, dachte ich mir, es wäre wieder an der Zeit die Ernährung anzugreifen aber diesmal möchte ich ohne großen Druck an die Sachen herangehen. Mittlerweile weiß ich das mir z.B. Weißmehl nicht gut tut und natürlich die Süßigkeiten 🙁 Aber komplett verzichten bringt in der Regel auch nichts. Also ist die neue Devise:

alles in Maßen statt in Massen

Und so bin am Freitag, beim Einkauf mit meinem Mann mit vollem Elan gestartet und habe mir eine Liste gemacht bis einschließlich Montag mit leckeren gesunden Gerichten. Wir gehen lieber 2x die Woche einkaufen, da wir gerne frische Zutaten kaufen wäre es sonst zu schade, dass einmal etwas verdirbt. Man weiß schließlich nie, ob etwas dazwischen kommen kann.

Während ich nun diesen Post auf dem Sofa verfasse backt gerade mein selbstgemachtes Dinkel-Buttermilchbrot vor sich hin, ich habe hier ein leckeres Rezept aus dem Buch stlich essen bei Reizdarm von Prof. Dr. med. Wolfgang Kruis – Anne Iburg. Ich habe zwar keinen Reizdarm, dachte mir aber damals in der Buchabteilung, das Gerichte die „leicht“ für den Magen sind auch mal ganz angenehm sein könnten 🙂

Für all diejenigen, die das Dinkel-Buttermilchbrot gerne nachbacken möchten folgt nun das Rezept:

Zutaten
  • 400 g helles Dinkelmehl (Type 630)
  • 100 g kernige Haferflocken
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 1 EL Zucker
  • 350 ml Buttermilch
  • 1 TL Salz
Zubereitung:

Das Dinkelmehl und die Haferflocken in einer großen Schüssel mischen. Eine kleine Mulde in der Mitte frei machen und hier die Trockenhefe und den Zucker zugeben. Die Buttermilch kurz erwärmen – mache ich in der Mikrowelle – und dann zusammen mit dem Salz in die Mulde geben. Alles zusammen mit den Knethacken der Rührmaschine solange vermischen, bis sich der Teig von der Schüssel löst. Den Teig danach gehen lassen bis er sich verdoppelt. Ich stelle die Schüssel hier immer bei 50 Grad bei Ober-/Unterhitze für ca. 45 Minuten in den Backofen. Die Backofentür verschließe ich allerdings nicht, sondern stecke einen Kochlöffel rein 🙂 So gelingt mir der Hefeteig immer!

Nach den 45 Minuten, den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech zu einem Leib Brot formen – da der Teig sehr klebrig ist, mache ich immer meine Hände kurz nass, so verhindere ich, das dieser an mir kleben bleibt 🙂 – und mit einem Messer mehrmals tief einschneiden. Hier kann man, wenn man möchte noch einige kernige Haferflocken oben drauf streuen. Danach ein Küchentuch oder alternativ Zewa darüber legen und nochmals 10 Minuten gehen lassen. Den Ofen in dieser Zeit auf 200 Grad bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine kleine Wasserschale hier noch unten in den Backofen reinlegen. Das Brot wird für ca. 25-30 Minuten gebacken.

Fertig ist das sehr bekömmliche, gesunde und super gut schmeckende Dinkel-Buttermilchbrot!

Lasst es euch schmecken,

eure Eileen

2 Replies to “Dinkel-Buttermilchbrot”

  1. Da bekommt man direkt Appetit auf frisch gebackenes Brot. Die Bilder sehen auch sehr gut aus, muss ich bei Gelegenheit unbedingt selbst probieren. Danke für das Rezept. 🙂

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