[Rezensionsexemplar]

Ich weiß nicht wie es dir geht aber während der Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona Krise war ich eigentlich nur Zuhause. Ich arbeite seit vielen Wochen dauerhaft im Homeoffice. Ich persönlich finde es praktisch, man spart sich viel Zeit z.B. den Arbeitsweg oder das Fertigmachen in der Früh. Die Jogginghose wurde bei meinem Mann und mir noch nie so oft getragen wie in den letzten Wochen! Sobald also der Arbeits-PC zugeklappt wurde stand man direkt Zuhause, sah sich um und irgendwie hatte ich auf einmal mehr Elan etwas zu verändern, es noch gemütlicher zu machen, mich von unnötigen zu trennen und mehr Raum zum Atmen zu haben.

Im April habe ich dann das Rezensionsexemplar zu Happy at Home – Raum für Raum zum perfekt organisierten Zuhause erhalten und habe mir etwas Zeit damit gelassen, weil ich es an mir und unserer Wohnung ausprobieren wollte. Heute möchte ich dir das Buch und meine eigenen Erfahrungen dazu vorstellen, eines kann ich gleich vorwegnehmen, man glaubt zwar es handelt sich nur um ein weiteres Buch ähnlich wie Marie Kondo, aber hier geht es doch um viel mehr.

Klappentext:

Werden auch Sie »Happy at Home«! Ihr Zuhause wird so gut aussehen, dass Sie es gar nicht mehr verlassen wollen. Clea Shearer und Joanna Teplin sind die Organisationsprofis von »The Home Edit« und haben Aufräumen auf ein neues Level gehoben: Mit übersichtlichen Boxen, einheitlichen Etiketten und außergewöhnlichen Tricks finden sie sogar im kleinsten Schränkchen Platz für all unsere Habseligkeiten. Farbliche Sortierungen und hübsche wie funktionelle Aufbewahrungen und Tipps, wie wir die Ordnung auch langfristig beibehalten, runden das Konzept ab.

Quelle: Happy at Home, randomhouse

Persönliche Meinung:

Das Buch wirkt auf den ersten Blick etwas dick und groß aber das finde ich sogar umso besser. Die vielen abgebildeten Beispiel-Illustrationen kommen damit viel besser zur Geltung. Happy at Home ist durch die beiden Gründerinnen Clea Shearer und Joanna Teplin entstanden. Anfangs erfährt man ein wenig über die beiden und wie es dazu kam, dass sie sich gefunden haben. Tja manchmal gibt es Vorbestimmungen im Leben und oft liegt das Bauchgefühl genau richtig – so war es bei den beiden zumindest. In der Einleitung lernt man auch die humorvolle Art und Weise kennen. Die Texte sind verständlich geschrieben, nicht zu lang aber auch nicht zu kurz und immer mit einem Augenzwinkern. Als ich das Buch gelesen hatte, hatte ich das Gefühl, als würde ich mit einer guten Freundin reden. Genau dieses Gefühl braucht es aber bei derartigen Ratgebern. Damit schafft man eine gute Verbindung und lässt sich auf den Versuch ein etwas zu verändern oder eben anzupacken und schreckt nicht zurück.

Alleine das Cover finde ich schon sehr inspirierend und glaubt mir die Bilder im Buch sind es auch! Wer sich übrigens noch mehr Infos einholen möchte dem kann ich nur den Instagram Kanal der beiden empfehlen. Was ich auch ganz cool finde ist, dass man den ein oder anderen Raum von berühmten Hollywood Personen sehen kann. Die beiden sind nämlich in den USA sehr berühmt geworden mit ihrer Taktik Ordnung ins Zuhause zu bekommen.

Das Buch ist sehr übersichtlich aufgeteilt. Das Herz besteht aus drei Säulen: Vorbereitungen, Musterlösungen und Ordnung halten. Die Einleitung an sich ist aber auch sehr hilfreich und übersichtlich. Es gibt Fragen, bei denen man schauen kann, ob man sich hier wieder finden kann wie z.B. Ist Ordnung dein Ding? Mit entsprechenden Antworten und ja ich war immer mindestens mit 1x „Ja“ dabei😅 Aber gut sonst hätte ich mir dieses Buch zum Rezensieren auch nicht ausgesucht. Die Säulen möchte ich dir kurz vorstellen, damit du besser herausfinden kannst, ob dieses Ordnungsbuch auch etwas für dich wäre:

Vorbereitung

Hier geht es ans eingemachte und man wird auch gleich darauf aufmerksam gemacht, dass man sich an die Schritte halten und diese eben nicht auslassen oder überspringen soll. Macht auch Sinn. Nehmen wir als Beispiel den Kleiderschrank. Man soll alles ausräumen, Gruppen erstellen und dann ausmisten. Wie oft habe ich mich selbst dabei erwischt, wenn ich vor hatte den Kleiderschrank zu entmisten, dass ich ein Teil nach dem anderen in die Hand genommen habe, überlegt habe, in Erinnerungen geschwelgt bin usw. also komplett falsch – kein Wunder, dass ich relativ schnell die Lust daran verloren hatte CLICK

Also unter dieser Devise kann ich schon mal bestätigen, es hilft ungemein, wenn man sich an die einzelnen Schritte hält und sich ein Glas Wein oder Tee, je nach Lust und Laune dazu gönnt. Ich lasse dann auch oft meine Lieblingsmusik laut laufen und zelebriere solche Ausmistaktionen! Der Ansatz der beiden, man soll sich nur nicht stressen lassen, lässt mich wieder auf das eingangs erwähnte Gefühl zurückkommen, als würde man die Sache mit Freundinnen anpacken. Übrigens wird empfohlen erstmal mit etwas kleinem anzufangen wie z.B. einer kleinen Schublade – und die haben wir doch alle DIESE EINE SCHUBLADE CLICK 

Sie gehen dann thematisch auch kurz auf die übrigen Räume bzw. die besonderen Ecken ein und spätestens, wenn man den Blick in seinem eigenen Zuhause schweifen lässt, fängt man an einzuordnen, was wohl eher leicht fallen würde und was erst etwas später in Angriff genommen wird, wenn man genügend Übung darin hat. Babyschritte reichen ja auch oft schon aus! Natürlich kommen auch die Fragen fürs Ausmisten wieder ins Spiel wie z.B. Brauche ich das? etc. Auch immer mit einer kleinen Erklärung, damit auch niemand behaupten kann er hätte es nicht verstanden🤭

Musterlösungen

Die Musterlösungen sind aufgeteilt nach Räumen bzw. Ecken, diese umfassen:

  • Eingangsbereich
  • Waschküche
  • Badezimmer
  • Arbeitszimmer
  • Spielbereich
  • Kleiderschränke
  • Küche
  • Vorratskammer

Die Idee der beiden eine Art Rezeptbuch zu erstellten fand ich ganz cool. Im Rezeptbuch holen wir uns schließlich die Anregung auch zuerst über die Bilder. Bei den Musterlösungen ist dies eben auch der Effekt. Für jedes Bild gibt es zudem auf diesen Bereich zugeschnittene Infos und Tipps. Hier habe ich mir schon eine kleine IKEA Liste angefertigt. Aber die Sachen werde ich erst besorgen, wenn ich final fertig mit den Räumen bin. Ich möchte mich an die Schritte halten und es hat so auch den Nebeneffekt, dass man dann nach einiger Zeit auf die Liste schauen kann und prüft, was davon man wirklich anschaffen möchte oder, ob sich hier und da etwas überholt hat. So mache ich das übrigens mittlerweile auch beim Klamottenkauf. Ich setzte es auf meine Wunschliste und dann schaue ich immer wieder mal durch und erst nach ein paar Tagen mache ich die finale Bestellung – rate mal was dann passiert 🙆‍♀️ Richtig, vieles wird dann gar nicht genommen, weil es einfach nur ein Impuls in dem Moment war es unbedingt haben zu wollen und nach einigen Tagen bin ich da gar nicht mehr so scharf drauf.

Unsere Vorratskammer hatten wir beim Einzug in die Wohnung 2019 schon gleich entsprechend sinnvoll eingerichtet mit Regalen. Ich habe eigentlich alles in Gläsern untergebracht. Für die Putzsachen möchte ich mir aber noch Kästen kaufen die ich aufeinander stapeln kann. Sieht besser aus und spart doch wieder Platz!

Ordnung halten

Tja Ordnung machen ist oft einfacher als Ordnung halten, oder? 🤭 Aber auch hier geben die beiden ein paar Tipps mit und auch für Anregungen wird gesorgt. Es werden einige Seiten und Instagram Kanäle empfohlen bei denen man sich Anregungen aber eben auch den täglichen Reminder zum Ordnung halten holen kann.

Das System der beiden ist einfach konzipiert und mit ein wenig mehr Elan, Fantasie zur Gestaltung und Mut auch definitiv umsetzbar. Ich bin natürlich noch lange nicht fertig in der Wohnung – ich will mich schließlich nicht stressen lassen. Ich habe für mich viele Notizen gemacht und strukturiert wie ich mir die einzelnen Räume vorstelle und was ich verändern möchte. Step-by-step wird in den weiteren Wochen daran gearbeitet und spätestens im Juli, wenn ich meinen Sommerurlaub habe werde ich Gas geben um final fertig zu sein.

Meine Lieblingsecke ist aktuell mein Leseplatz:

Hier habe ich mir schon eine ruhige und gemütliche Atmosphäre mit wenig Detail geschaffen und dort mich hinzusetzen entspannt mich ungemein, egal was der Tag für Bürden mir bereitete hatte!


Bibliographische Angaben

Aus dem Amerikanischen von Annika Tschöpe
Originaltitel: The Home Edit
Originalverlag: Clarkson Potter Publishers, New York 2019
Paperback, Klappenbroschur, 256 Seiten, 19,5 x 24,0 cm
4-farbig, ca. 200 farbige Abbildungen
ISBN: 978-3-442-39363-3
Erschienen am 13. April 2020

Hier kannst du es für 18,00 € kaufen.


Fällt es dir schwer Ordnung zu halten?
Welches System hast du für dich entdeckt?
Hast du auch eine Lieblingsecke in deinem Zuhause?

Ich freue mich von dir zu hören,

Deine Eileen 

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit dem Bloggerportal entstanden (Rezensionsexemplar), diese Buchrezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

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7 Replies to “happy at home | ein aufgeräumtes Zuhause”

  1. Liebe Eileen,

    das ist ein tolles Buch und genau das richtige Thema für mich gerade! Obwohl ich ein richtiger „Monk“ bin, ist es weit nicht so ordentlich zu Hause wie ich es möchte. Die Kinder stellen irgendwie pausenlos alles auf den Kopf und da kann ich solche Tipps echt gut gebrauchen. Danke für diesen Buchtipp!

    lg
    Nena

  2. Du stellst immer so interessante Bücher vor, Eileen! Auch dieses hier gefällt mir richtig gut! Ich habe vor ein paar Wochen auch komplett ausgemistet und versuche nun immer gleich wegzuräumen, dann kommt keine Unordnung auf! Die Gläser finde ich übrigens sehr stylish!

    Liebe Grüße
    Jana

    1. Hallo Jana, lieben Dank das freut mich zu lesen Das sind tatsächlich Buchkerzen, ich hatte sie nur umgedreht damit man die Labels nicht sieht

  3. Hallo Eileen, das ist ja interessant. Ich wusste gar nicht, dass es Bücher darüber gibt, wie man am besten sein Zuhause aufräumt. Da ich mich selbst als eher ordentlich einschätze, werde ich dieses Buch wohl eher nicht brauchen 🙂 Aber es klingt nach etwas Nützlichem, wenn man eher nicht so ordentlich ist.

    1. Vor allem geht es um das ausmisten von unnötigen Ich glaube viele haben zB im Kleiderschrank Sachen die verstauben, obwohl die schon längst weg könnten

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