[Rezensionsexemplar]

Mein erster Beitrag in 2021 wird nicht mein Monatsrückblick sein! Ich möchte bewusst diesen Beitrag vorziehen und dir das Inspirationsbuch Jeden Tag ein bisschen glücklicher von Herzen empfehlen. Es hat mich in meinem Winterurlaub begleitet und stand mir hilfreich zur Seite, als dunkle Wolken über mir hingen und draußen das grau-in-grau mich erdrückte.

Schwere Umstände schaffen starke Menschen!

Das war das Motto meiner gezogenen Mantra Karte von gestern. Ich würde nicht behaupten das ich ein sehr spiritueller Mensch bin. Ich beschäftige mich mit der Achtsamkeit, dem Mindset, Yoga, kurz gesagt: ich möchte mir eine gute Lebensqualität schaffen. Trotzdem bin ich immer wieder emotional sehr überrascht, wie passend die gezogene Karte zu einer jeweilige Tagessituation passen kann. So eben auch gestern…

Ich bin seit Wochen, nein warte, seit gut zwei Monaten mental ziemlich angeschlagen. Manchmal gibt es Energieräuber, oder gleich ganze Energieraubbanden, die du nicht so einfach aus deinem Leben schmeißen kannst. Hier muss man versuchen einen anderen Weg zu finden damit umzugehen. Generell bin ich der Typ Mensch der doch einiges aushalten kann, aber aufgrund einiger Umstände war mein Nervenkostüm zum Ende des Jahres nur noch sehr zart besaitet. Auch der Umstand, dass ich daraufhin statt drei ganze fünf Wochen Urlaub habe – ich bin immer noch im Urlaub – änderte nicht wirklich viel an meiner mentalen Verfassung. Natürlich konnte ich mich hier und da gut ablenken, natürlich haben mein Mann und ich viele schöne Tage gehabt und online mit Freunden oft etwas unternommen. Trotzdem kennt es jeder: das Gedankenkarussell macht was es will und wenn es sich gerade JETZT dazu entscheidet dir einen Gedanken vor den Latz zu knallen, tja dann kommst du wieder in diese Abflussspirale und denkst dir nur noch: na toll.

Jeden Tag ein bisschen glücklicher | Inspirationsbuch

Das Inspirationsbuch von Jasmin Arensmeier kam da wie gerufen. Ich hatte es tatsächlich vor meinem Urlaub schon erhalten aber ich war mental einfach nicht bereit für dieses Buch. Wie gesagt erst in meinem Urlaub konnte ich mich voll und ganz darauf einlassen und es war eine gute Entscheidung!

Dieses Buch ist nicht nur für die Seele eine Inspiration, nein auch für das Auge. Die ganze Aufmachung, innen wie außen, lädt ein sich Zeit für sich zu nehmen und dem Versuch jeden Tag ein bisschen glücklicher zu werden eine Chance zu geben. Es enthält viele Übungen und Impulse.

Inhaltlich handelt es um folgende Themenfelder – einige davon sind mir natürlich schon bekannt gewesen, aber es ist immer wieder erfrischen die Sicht von anderen zu lesen:

  • Momente
  • Du
  • Leben
  • Arbeiten
  • Selbstführsorge
  • Drumherum
  • Nah am Herzen

Jeden Tag ein bisschen glücklicher

Persönliche Meinung

Mir hat der Schreibstil von Jasmin Arensmeier sehr zugesagt, es war ein angenehmes lesen. Es fühlte sich ein wenig an, als würde man mit einer guten Freundin sprechen bzw. ihr zuhören. Wie oben schon erwähnt sind die Themen gut geclustert. Jedes eigene Themenfeld für sich hat mein Interesse geweckt. Natürlich hatte ich hier und da schon ein gutes Backround Wissen z.B. bei der Achtsamkeit oder Meditation aber ich finde es nicht verkehrt immer wieder darüber zu lesen. Manchmal entdeckt man doch neues oder man frischt Altbekannte Sachen wieder auf.

Gerne möchte ich dir ein paar Bereiche vorstellen mit denen ich mich selbst auch schon beschäftigt habe, die ich aber sehr wichtig finde und denke das hier jeder etwas für sich mitnehmen kann.

Vision Board & Nein sagen

Ich denke beides kennt jeder. Das Vision Board ist eine tolle Möglichkeit sich seine Träume und Ziele visuell, also bildlich, zu erstellen und gut platziert täglich anzutreffen. Ich habe dieses Jahr auch vor ein Vision Board zu kreieren und freue mich schon darauf. Die vielen Inspirationen hierzu fand ich toll, ich glaube hier kann jeder etwas für sich mitnehmen, der sich mit diesem Thema beschäftigt.

Aber auch die Thematik Nein sagen zu können wird im Inspirationsbuch von Jasmin Arensmeier gut beleuchtet. Auch hier habe mir hier viele Gedanken dazu gemacht. Es ist überhaupt nicht schlimm mal Nein zu sagen. Wir müssen uns nur daran gewöhnen, dass es ok ist eben dies zu tun.

Morgenroutine & Bildschirmzeit

Dass das Thema Morgenroutine mir sehr wichtig ist, weißt du spätestens nach meinem Beitrag dazu. Täglich eine Routine zu haben die ähnlich wie das Zähneputzen ist, kann helfen entspannter zu werden. Ich meditiere morgens immer und ziehe eine Impulskarte. Für mich ist das mittlerweile ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben.

Auch die angesprochene Bildschirmzeit hat mich zum Nachdenken gebracht, gerade in Zeiten von Corona hänge ich doch viel mehr am Handy als vorher. Auf meinem IPhone kann ich mir die Bildschirmzeit für einzelne Apps anzeigen lassen und auch eine Sperre einrichten. Nachdem ich diesen Teil im Buch gelesen habe, habe ich das auch gleich umgesetzt.

Intuitives Essen & Schaumbadmythos

Mit dem Thema intuitives Essen habe ich mich noch nie ausreichend beschäftig. Als ich mir aber das Kapitel durchgelesen habe, habe ich schnell gemerkt, dass ich es eigentlich zum Großteil schon mache. Ich esse nämlich nur dann, wenn ich Hunger habe. In der Kindheit und die erste Zeit als ich alleine gewohnt habe, gab es immer feste Mahlzeiten, 3x am Tag etc. Ich glaube jeder weiß hier was ich meine. Mittlerweile esse ich aber nur 1-2x am Tag. Manchmal habe ich einfach keinen Hunger, dann reicht mir auch ein Snack. Das ist auch vollkommen in Ordnung. Seit ich darauf achte, geht es mir auch besser. Also auch dieses Thema fand ich sehr interessant!!

Jeden Tag ein bisschen glücklicher räumt aber auch mit Schaumbadmythos auf. Hier hat sie gut erklärt weshalb vieles mittlerweile nur ein schneller Trend ist. Wenn man sich wirklich mit selfcare auseinander setzt wird man schnell merken, dass es mehr ist als hier und da eine Kleinigkeit zu tun. Gute Gewohnheiten müssen über einen längeren Zeitraum entstehen. Ich betreibe auch viel me time muss aber am Ball bleiben damit es auch eine Wirkung über einen längeren Zeitraum hat.

Meditieren & hilfreiche Challenges 

Zu Guter Letzt dreht es sich im Inspirationsbuch Jeden Tag ein bisschen glücklicher natürlich auch um die Meditation. Ein Thema das mich auch schon seit gut zwei Jahren begleitet. Für Anfänger aber auch Fortgeschrittene sind diese Seiten sehr inspirierend.

Zu verschiedenen Themen gibt es auch immer wieder Hilfestellungen wie z.B. Challenges die Jasmin Arensmeier selbst ausprobiert hat und zur Verfügung stellt. Sie beschreibt auch wie sie damit zurechtkam. Die ein oder andere Challenges wie z.B. „weniger ist mehr“ möchte ich auch ausprobieren. Dementsprechend viele Post-its habe ich im Buch verteilt.

Fazit

Dieses Inspirationsbuch ist wirklich eine wahre Inspirationsquelle! Es war genau passend für mich. Es hat mir geholfen, mich wachgerüttelt und mir gezeigt auf was es ankommt. Jeden Tag ein bisschen glücklicher sein ist jetzt ein von mir gestecktes Ziel an dem ich arbeiten möchte. Kein Meister ist bisher vom Himmel gefallen, jeder der etwas aktiv verändern möchte ist hier gut aufgehoben. Dieses Buch wird definitiv öfters zur Hand genommen werden.


Bibliographische Angaben

Hardcover, ca. 240 Seiten, 19,5 x 24,0 cm
ca. 100 Farbfotos
ISBN: 978-3-517-09930-9
Erschienen am 12. Oktober 2020
Hier kannst du es für 24,00 € kaufen.


Hast du dir für dieses Jahr Ziele gesetzt? Ziele die nur dich betreffen? In Zeiten von Corona sollten wir alle mehr auf uns und unsere psychische Gesundheit achten. Vielleicht ist daher Jeden Tag ein bisschen glücklicher hilfreich für dich.

Deine Eileen 

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit dem Bloggerportal entstanden (Rezensionsexemplar), diese Buchrezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

Sharing is caring: Wenn dir mein Blogpost gefällt, dann teile diesen Beitrag gern mit deinen Freunden & merke ihn dir auf Pinterest. Darüber würde mich sehr freuen! ❤

3 Replies to “Jeden Tag ein bisschen glücklicher | Inspirationsbuch”

  1. Ich wäre auch gern jeden Tag ein bisschen glücklicher, deshalb wäre das genau das richtige Buch für mich. Inspirationen hierzu nehme ich gern an. PS: Die 3x am Tag essen-Regelung gab es in meiner Kindheit auch. Seit vielen vielen Jahren esse ich aber auch nur noch Mittag und Abendbrot! Frühstücken vermisse ich gar nicht 🙂

    Liebe Grüße
    Jana

    1. Manchmal ist es echt besser Gewohnheiten von früher abzulegen. Schön das es dir hier genauso geht und es dir damit heute auch besser geht. Ich wünsche dir einen schönen Wochenstart.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.