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Aktuell leiden sehr viele unter Stress. Heute ist es umso wichtiger auf sich selbst acht zu geben. Arbeiten bis zur Erschöpfung, Kinderbetreuung, Jobs in systemrelevanten Berufen all das und vieles anderes kann die Stressgrenze erheblich ausreizen, wer jetzt nicht aufpasst wird irgendwann die Quittung von seinem Körper dafür erhalten. Wir dürfen nie vergessen: wir sind keine Maschinen. Jeder hat ein anderes Stressempfinden. Was mich stresst, muss dich noch lange nicht stressen und umgekehrt. Man sollte aber immer auf die Signale seines Körpers hören.

Ich habe in den letzten Jahren viele stressige Zeiten und Erlebnisse gehabt. Mein Körper hat irgendwann gestreikt und mein Arzt empfahl mir die App 7mind. Ich habe schon über meine Meditationserfahrung berichtet und auch das Buch Von Null auf Omm von 7Mind vorgestellt. Heute möchte ich dir meine Erfahrungen aus dem Kurs Achtsamkeitsbasiertes Stressmanagement weitergeben. Vielleicht hilft es genau in dieser Zeit dir oder jemand anderen.

Was versteht man unter Achtsamkeitsbasierten Stressmanagement (ABSM)?

Der ABSM Kurs stellt einen Präventionskurs da, ähnlich wie man diese im klassischen Sinne von den Krankenkassen kennt. Hier gibt es zwei entscheidende Vorteile:

  1. Der Kurs ist digital zu leisten, du musst also nicht extra irgendwo hinfahren, sondern kannst es dir zuhause bequem machen und den Kurs immer dann weiterführen, wenn es dir gerade passt.
  2. So gut wie alle Krankenkassen arbeiten mit 7Mind zusammen.

Die App von 7Mind kann man sich kostenlos herunterladen. Einige Basic Module zum Erlernen von Meditationen sind enthalten. Wer den ABSM Kurs ausprobieren möchte und damit auch 12 Monate den Vollzugriff auf die komplette App bekommt, holt sich für 75€ den Zugang zur App und schließt den ABSM Kurs ab. Danach erhält man ein Teilnahmezertifikat, dass man bei seiner Krankenkasse einreichen kann um die Kosten erstattet zu bekommen. Meine Krankenkasse hat mir diese zu 100% erstattet. Mehr kannst du übrigens hier dazu nachlesen.

Der ABSM Kurs besteht aus 8 Modulen, die jeweils 50 Minuten gehen. Hier wird neben einer großen Portion Theoriewissen auch die Praxis vermittelt. Am Ende jedes Moduls wird eine dazu passende Meditation eingeleitet. Das Schöne an 7Mind ist, dass die Meditationen im Schnitt 7 Minuten gehen. Natürlich gibt es auch längere aber der Standard ist bei 7 Minuten und die sollte doch jeder am Tag zur Verfügung für sich und seine Psyche haben?!

In den 8 Modulen geht es unter anderem um folgende Themen:

  • digitale Medienwelt & Autopilot
  • dein Körper als Stressbotschafter
  • die Kraft der inneren Haltung
  • persönliche Stressverstärker
  • Umgang mit Schwierigkeiten
  • Selbstmitgefühl und Mitgefühl für andere
  • Erschöpfung und Resilienz
  • Gelassenheit und gelassen eigene Ziele erreichen
Meine Erfahrung mit dem Achtsamkeitsbasierten Stressmanagement (ABSM)

Für mich war dieser Kurs der Einstieg in eine Welt die ich vorher nicht kannte. Ich habe mich früher nie mit Meditation, Yoga, Achtsamkeit, me time und vielen weiteren Begriffen beschäftigt. Heute bin ich um einiges schlauer und weiß nun wie wichtig das alles für einen sein kann. Ich habe den Kurs in meinem eigenen Tempo gemacht. Bei Präventionskursen von der Krankenkasse, die ich auch schon oft besucht habe, findet der Kurs in der Regel einmal pro Woche statt und das oft zu Abendzeiten an denen ich eigentlich schon ans schlafen denken würde. Den ABSM Kurs hatte ich im März 2019 begonnen und im August 2019 abgeschlossen. Jap, das waren gut 5 Monate. Das liegt daran, dass ich das jeweilige Modul sehr auf mich habe wirken lassen und oft sogar ein zweites Mal angehört hatte. Während der Wiedergabe des Moduls habe ich auch immer wieder auf Pause gedrückt und mir eigene Notizen gemacht. Keine Sorge nach Abschluss jeden Moduls erhältst du per E-Mail ein entsprechendes Handout zum jeweiligen Thema mit Übungsaufgaben. Ich habe es mir meistens bequem auf dem Sofa oder im Sessel gemacht und mit Kopfhörern gehört um in meiner eigenen kleinen Achtsamkeitsblase zu sein. So war für meinen Mann auch ersichtlich, dass ich gerade beschäftigt bin. Der Kursleiter und Sprecher, René Träder hat eine sehr angenehme Stimme, diese kannte ich jedoch schon aus den Podcast Folgen. 7Mind bietet nämlich auch einen eigenen Podcast an, in welchem wöchentlich neue Folge erscheinen zu allerlei Themen aus dem Leben.

Gerne möchte ich dir abschließend ein paar meiner eigenen Notizen weitergeben um dir einen kleinen Vorgeschmack auf das zu geben, was dich in diesem Kurs erwartet:

Achtsamkeit bedeutet, dass hier und jetzt von Moment zu Moment wahrzunehmen, sich dessen bewusst zu sein und das Wahrgenommen nicht zu bewerten. 

Frühwarnindikatoren nutzen: erkenne ich rechtzeitig wie ich körperlich und seelisch reagiere, kann ich den Stress erkennen und vermindern oder besser damit umgehen. 

Stress ist immer ein Ausnahmezustand und sollte immer hinterfragt werden. Rede ich über positives oder negatives? Das kann meinen ganzen Tag bestimmen. 

Das eigene Mindset hinterfragen: Glaube nicht alles was du denkst. Unser Glück hängt davon ab was wir denken und nicht davon was man ist oder was man hat. Die Macht der Gedanken ist groß. 

Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unsere Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit. 

Ich bin froh diesen Kurs letztes Jahr gemacht zu haben, er war einer der wegweisenden Haltestellen in meinem Leben. Jetzt in dieser Ausnahmesituation habe ich den Kurs erneut mir angehört um mir das Ganze wieder in Erinnerung zu rufen. Ich kann dir nicht versprechen, dass du dich danach auch besser fühlst oder das es mit dir etwas macht, ähnlich wie bei mir, aber ich kann dir die Herzensempfehlung geben es auszuprobieren. Ich habe es nie bereut und möchte es nicht mehr missen. Wissen ist Macht hat man mal gesagt und langsam verstehe ich die Tragweite dieses Satzes.

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen, es wird vielleicht seine Gründe haben wieso du genau auf meinem Blogbeitrag gestoßen bist. Vielleicht bedrückt dich etwas, vielleicht möchtest du etwas ändern, vielleicht beschäftigt dich die Corona Krise mit allen Auswirkungen auch sehr. Ganz gleich welche Beweggründe dich hierhergeführt haben, fühl dich willkommen. Du bist nicht alleine! Ich freue mich von dir zu hören und wünsche dir alles gute. Bleib gesund!

Deine Eileen 

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15 Replies to “Meine Erfahrung mit dem Achtsamkeitsbasierten Stressmanagement (ABSM)”

  1. Liebe Eileen,

    Achtsamkeits- und Stressmangement ist so wichtig. Ich pflege das auch bei mir im Büro und achte darauf bei meinen Mitarbeitern. Danke dass du dieses Thema nochmals für mich in Erinnerung gebracht hast. Ich muss mich da auch wieder mehr damit beschäftigen, denn bei mir ist so einiges in den letzten Wochen einfach „nebenher“ gelaufen.

    lg
    Nena

  2. Liebe Eileen!

    Vielen lieben Dank für die Vorstellung der App.
    Ich habe aktuell noch ein paar Baustellen, aber ich denke danach werde ich mich mal damit beschäftigen.
    Mir fällt es oft sehr schwer, im Hier und Jetzt zu bleiben und abzuschalten.

    Liebe Grüße, Cristina

  3. Wow, das finde ich mal wirklich toll! Interessant wäre, ob alle Kassen diese Leistung am Ende zurückerstatten. Ich habe ja beruflich auch mit Abrechnungen bei Krankenkassen zu tun und weiß, dass manche etwas „zickiger“ sind als andere! Ansonsten gebe ich dir recht, diese 7 Minuten sollte jeder am Tag für seine Psyche reservieren können!

    Liebe Grüße
    Jana

  4. In der momentanen Situation ist Achtsamkeit sehr wichtig. Hier ist aktuell Homeoffice angesagt und gerade für meinen Mann ist es sehr anstrengend, da er nicht richtig von der Arbeit abschalten kann.

    Liebe Grüße
    Steffi

  5. Achtsamkeit ist ja sehr vielschichtig. Bei uns auf der Arbeit gibt es auch Arbeitsgruppen dazu, um die Mitarbeiter zu unterstützen – gerade jetzt ja sehr wichtig. Spannendes Thema, aber wie das so ist mit den ruhigen Momenten… die sind zur Zeit echt rar gesät.

  6. Achtsamkeitsbasiertes Stressmanagement ABSM ist ein geniales Tool bei Stress. Sollte in jeder Schule und in jeder Firma vermittelt werden. Würde das geschehen könnte sich unsere Welt vorteilhaft verändern.
    Alles Liebe
    Annette

  7. Liebe Eileen,

    gerade jetzt finde ich Achtsamkeit sehr wichtig und habe mit großem Interesse deinen Artikel gelesen. Mich stresst aktuell der Spagat zwischen Homeschooling und Homeoffice. Jedes für sich genommen ist gar kein Problem für mich, aber in der Kombination ist es momentan super anstrengend.

    Liebe Grüße
    Mo

    1. Liebe Mo, das glaube ich gerne. Ich arbeite aktuell auch im Homeoffice, habe zwar keine Kinder aber der immense Stress im Arbeitsbereich wegen dieser ganzen Krise ist schon sehr belastend. Pass gut auf dich auf. Liebe Grüße Eileen

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