Eine relativ leichte Frage auf welche die meisten jedoch lange überlegen müssen. Weißt du auf Anhieb, wann du dir die letzte me time genommen hast?

Was ist überhaupt eine me time?

Einfach übersetzt bedeutet me time „Zeit für mich“ und das wiederum ist eigentlich selbsterklärend. Es geht hierbei schlicht um eine Zeit, die du dir nimmst und das ausschließlich für dich. In der du den Dingen nachgehst die dich glücklich machen, dich entspannen lassen, dich erden und Spaß machen. Daher kann jeder me time für sich anders umsetzen. Die me time ist übrigens für deine Gesundheit enorm wichtig. Wir sind keine Roboter und können nicht jeden Tag 24/7 120% geben. Irgendwann wird es sich rächen und dein Körper wird sich melden. Lass es nicht soweit kommen! Daher ist die me time auch als eine Stressbewältigungsmethode zu sehen.

Ich liebe es wenn ich nach einem langen Tag nach Hause komme, mir meinen Lieblingstee zubereite und mich dann auf das Sofa mit einem Buch kuschle. Das ist mein Inbegriff der me time den ich am meisten umsetze. Aber es gibt noch viel mehr:

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Wie baue ich bewusst eine me time in meinen Alltag ein?

Jetzt, nachdem ich dir einige Beispiele für die me time aufgezeigt habe und dir sicherlich selbst auch einige Idee gekommen sind, stellt sich die Frage, wie man diese im Alltag umsetzt. Sind wir mal ehrlich, wir alle hetzen im 21. Jahrhundert nur noch von Termin zu Termin. Die To-Do-Listen quellen nur so über und im Kalender ist selten ein freier Platz aber ⛔STOPP⛔ das muss nicht sein!

Du alleine bist verantwortlich für dein Leben und somit auch für die Eintragungen in deinem Kalender, deiner To-Do-Liste etc. Du kannst auch NEIN sagen oder etwas nach hinten priorisieren. Rom ist schließlich auch nicht an einem Tag erbaut worden. So etwas müssen wir uns bewusst immer wieder ins Gedächtnis rufen und damit greife ich einem zukünftigen Blogbeitrag schon einmal vor: die Achtsamkeit.

Achtsamkeit kann als Form der Aufmerksamkeit im Zusammenhang mit einem besonderen Wahrnehmungs- und Bewusstseins­zustand verstanden werden, als spezielle Persönlichkeitseigenschaft sowie als Methode zur Verminderung von Leiden.

Quelle: Wikipedia

Bereits Ende der 1970er Jahre unter­suchte Kabat-Zinn die Wir­kun­gen der Medi­ta­tion aus wis­sen­schaft­li­cher Per­spek­tive. Er defi­niert das Prin­zip der Acht­sam­keit wie folgt: Acht­sam­keit ist das Bewusst­ma­chen der Erfah­run­gen, die absicht­lich und ohne dar­über zu urtei­len im Hier und Jetzt wahr­ge­nom­men werden. Acht­sam­keit folgt damit keinem bestimm­ten Ziel wie Erleuch­tung oder reli­giö­ser Erkennt­nis.

Quelle: 7Mind

Es ist einfach das Ankommen bei dir, im Hier und Jetzt. In diesem Moment. 

Wenn man sich also erst einmal ganz bewusst allem hingibt wird man merken, dass vieles einfach mal liegen bleiben kann. Seit ich zum meditieren angefangen habe merke ich, dass es Steigerungen gibt. Als wir vor kurzem umgezogen sind und ich tatsächlich keine Zeit zum meditieren und somit für meine me time hatte, merkte ich letzte Woche in der Arbeit schlagartig, dass mir das sehr fehlt. Von jetzt auf gleich war da so etwas wie Traurigkeit, als wolle mir mein Körper sagen, er möchte zur Ruhe kommen. Klar, wir alle wissen ein Umzug ist nicht zu unterschätzen aber da ich auch in den Monaten davor immer wieder unter Strom stand und jetzt meine Routine für mich selbst etwas vernachlässigte, war ich schon überrascht wie der Körper sich dann meldet um das einzufordern. Daher kann ich sagen:

Aller Anfang ist schwer.

Jeder muss für sich seinen Weg finden und vor allem muss jeder ein wenig ausprobieren um feststellen zu können, welche me time für ihn am geeignetsten ist. Konzentriere dich am Anfang – wenn du etwas gefunden hast – darauf und versuche es jeden Tag für ein paar Minuten zu integrieren und diese paar Minuten hat jeder von uns!

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Auch etwas das ich durch die Achtsamkeit gelernt habe, ich schaue besser hin. Ich sehe was ich täglich tue und mit was ich meine Zeit verbringe und habe daher viel gefunden, dass ich mittlerweile abgeschafft habe oder anders mache. Dadurch konnte ich mir Zeit für mich frei räumen. Wie einige vielleicht mitbekommen habe tracke ich seit September letzten Jahres meine Kalorien und seit dem laufe ich auch täglich meine 10.000 Schritte. Falls dich die Infos und meine bisherigen Ergebnisse dazu interessieren, kannst du den Artikel hier nachlesen. Das war anfangs sehr schwer für mich, da ich im Bürojob und Zuhause wenig Bewegung hatte. Menschen sind Gewohnheitstiere. In der Regel heißt es, wenn man eine neue Angewohnheit mehr als eine Woche jeden Tag macht, geht es zur Gewohnheit über und so war es beim Laufen auch. Heute fällt es mir nicht mehr schwer und wenn ich Zuhause merke das mir noch Schritte fehlen, dann geh ich einfach raus eine Runde spazieren.

Man muss wissen, wie man seine Prioritäten setzt!

Trotzdem möchte ich dir ein paar Tipps geben, die mir damals wie heute geholfen haben die me time in meinen Alltag zu integrieren. Solltest du also von alleine nichts finden oder scheitern, kannst du diese Punkte einfach ausprobieren:

  • Blocke dir in deinem Handy/deinem Terminkalender einen Zeitraum von 1 Stunde in welcher du eine me time planst.
  • Geh in der Mittagspause raus an die frische Luft. Lass dir die Sonne ins Gesicht scheinen.
  • Laufe von der Arbeit nach Hause. Für mich das beste Mittel um den Kopf frei zu bekommen und einen Cut zwischen Feierabend und Zuhause zu bekommen.
  • Gestalte dein Mindset um, in dem du dir schönes Quotes aufschreibst und als Hintergrundbild am Handy, als Klebezettel in der Arbeit am PC oder in deinem Notizheft einträgst, um immer daran erinnert zu werden weshalb du das alles machst FÜR DICH.
  • Beschäftige dich mit den Themen Achtsamkeit, Mindset und positiver Energie.

Für die positive Energie wird es auch nochmal einen separaten Blogbeitrag geben aber du siehst, es hängt alles irgendwie zusammen. Daher nur als Denkanstoß folgendes:

Das Gesetz der Anziehung aka Gesetz der Resonanz ist eines der großen Geheimnisse des Lebens. Es besagt: Gleiches zieht Gleiches an. Das was wir denken und fühlen, ziehen wir an.

Quelle: manifastion-boots

Ich hoffe ich konnte dir die me time ans ❤legen. Denk immer daran, du hast nur dieses eine Leben und du weißt nicht, wann es zu Ende ist. Mach das beste daraus! Nutze die Bühne die dir gegeben wird und entfalte dich! Achte auf deine Gesundheit, denn du hast nur diese eine.

Und nun bin ich auf die deine Antwort zur eingangs gestellten Frage gespannt: Nimmst du dir regelmäßig eine me time?

Deine Eileen 

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13 Replies to “Nimmst du dir regelmäßig eine me time?”

  1. Es ist so wichtig sich öfter mal eine Auszeit zu gönnen. Oftmals weiß ich aber nicht, was ich da machen soll in der „Me Time“.
    Danke für den tollen Beitrag! Jetzt habe ich wieder genug Ideen sammeln können für meine nächste Auszeit.
    Liebe Grüße Mellagunz

  2. Seitdem ich Mama bin, habe ich natürlich weniger Zeit für mich. Trotz alledem baue ich mir immer wieder Momente ein, wo ich mir einfach nur Zeit für mich nehme. Das finde ich sehr wichtig, denn man kann etwas entspannen und Kraft tanken.

    Viele Grüße
    Natascha

  3. Liebe Eileen,

    ich muss gestehen, dass Zeit für mich oft viel zu selten ist. Trotzdem versuche ich, mir die Zeiträume zu schaffen, um dann mal richtig runterzufahren. Ich liebe es, spazieren zu gehen oder einen kleinen Ausritt zu machen 🙂

    Viele liebe Grüße,

    Tabea
    von tabsstyle.com

  4. Ich gebe zu, ich nehme mir immer weniger Zeit für mich. Sogar schminken ist schon ein Must have, weil man weg muss… wegen der Arbeit… wegen der Fotos…. Gerade jetzt zum Frühling, versuche ich noch „auf dem Weg“ durch meine Lieblings Park zu laufen um mich ein wenig an der Natur zu begeistern. Das sind dann meine 10 Minuten. Aber ich nehme mir vor, mehr me time einzuplanen. Liebe Grüße!

    1. Liebe Mira, ich wünsche dir von Herzen, dass es klapp & du mehr Zeit für dich einplanen kannst. Das tut der Seele einfach so gut. Der Frühling ist ideal, da jetzt erstmal ein paar Monate Sonnenschein bevorstehen werden. Ich wünsch dir alles Gute, liebe Grüße

  5. Hallo Eileen, eigentlich nehme ich mir jeden Tag me times, kleine Auszeiten: die Tasse Kaffee zwischendurch, etwas Fascia Release, einen Moment dem Atem lauschen – du hast so Recht: wir sind Menschen, keine Maschinen, dein Beitrag ist richtig Klasse!
    Liebe Grüße Bettina

  6. Hallo Eileen,
    da sagst du aber mal was. Ich benötige – nach meinem Gefühl – sogar sehr viel me Time 🙂
    Ich bin immer wieder verwunder, wieso so viele danach kein Bedürfnis haben und immer umgeben von anderen Menschen sind.
    LG, Janine

  7. Liebe Eileen, tatsächlich bin ich glaube ich Weltmeister im „Me-time-gönnen“. Ich habe mir das schon vor Jahren angewöhnt. Es gibt da dieses Sprichwort: „30 Minuten solltest du mindestens jeden Tag in der Natur sitzen. Ausser du hast keine Zeit, dann solltest du 60 Minuten sitzen“. Und da ist so viel Wahres dran. Wenn wir das Glück haben alt zu werden und auf unser Leben zurückschauen, werden wir nur bereuen, dass wir uns nicht mehr Zeit für uns und unsere Lieben gegönnt haben, sondern die ganze Zeit nur an unseren Karierren gebastelt haben, das ist aber am Ende nicht das was zählt und da glaube ich ganz fest daran. Ich schicke dir eine ganz liebe Umarmung, alles alles Liebe, x S.Mirli
    https://www.mirlime.at

  8. Bevor ich über deinen Beitrag gestolpert bin, habe ich ein ausgiebiges Bad genommen und danach Fotos im Garten geknipst! Das war wohl mein Me-Time für heute 🙂 Der Rest des Abends wird noch stressig, damit ich morgen auch wieder etwas Zeit nur für mich habe! Ein ganz toller und wichtiger Beitrag!

    Liebe Grüße
    Jana

    1. Liebe Jana, toll, dass du dir regelmäßig eine me time gönnst, dass ist so wichtig. Stress wird sich nie wirklich aus unserem Leben verbannen lassen aber wir können lernen besser damit umzugehen und da befindest du dich wohl schon auf einem guten Weg. Alles Liebe xoxo

  9. Danke für den tollen Artikel. Das Gesetz der Resonanz stößt bei vielen meiner Patienten immer wieder auf Unverständnis, da wir in unserer Welt so weit weg von unseren Wurzeln agieren.
    Alles Liebe
    Annette

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