[Werbung unbeauftragt: Personennennung/Verlinkung]

Vorab gesagt, die meisten Blogger- und Influencer werden hier wissen was ich meine aber diesen Post schreibe ich vor allem für meine Follower, die sich eben nicht mit dieser Materie beschäftigen und sich fragen:

Warum bezeichnet Eileen fast jeden ihrer Beiträge mit „Werbung …“?

Nein ich habe nicht das große Los gezogen und habe eine Kooperation nach der anderen!! Schön, wär’s….

Meine Lieben, an sich ist die Werbungskennzeichnung, Schleichwerbung etc. ja kein neues Thema nur wurde es vor allem in der letzten Woche durch ein Gerichtsverfahren wieder mehr in den Fokus gerückt. Für alle die es nachlesen wollen können dies hier tun ABER Vorsicht, diese Verlinkung stellt Werbung da *Ironie off*
Eine ausführliche Erklärung kann man auch hier lesen.

Ich schweife ab….

Mir ist es einfach wichtig, dass ihr und vor allem die bösen Abmahnanwälte / Wettbewerbsverbände hier nicht denken, ich würde etwas falsch kennzeichnen und in mir bzw. vielen anderen ein gefundenes Fressen finden.

Daher als Erklärung und Orientierungshilfe:

Weiterhin dient das Wort

Kooperation

dem Zweck, dass ich hier tatsächliche eine Kooperation / Zusammenarbeit mit einer Firma habe, in der eine Geld- oder Sachleistung oder ähnliches fließt.

Rezensionsexemplar

Hier wird mir durch den jeweiligen Verlag kostenlos ein Rezensionsexemplar übersendet – sofern ich mich für dieses Buch / das Genre interessiere -, welches ich lese und meine freie und vor allem eigene Meinung in einem Blogpost niederschreibe. Hierfür werde ich nicht bezahlt.

Die Kennzeichnung mit den Worten

Werbung unbeauftragt/unbezahlt

und den damit verbunden verschiedenen Möglichkeiten z.B. Markennennung, Markenerkenntlich, Verlinkung, Personen- / Ortsnennung etc. (die Liste kann unendlich ausgedehnt werden) dient lediglich einer weiteren Absicherung und für mehr Transparenz in meinen Augen. Aktuell verhält es sich so, dass empfohlen wird alles als Werbung zu kennzeichnen, bis es eine einheitliche Lösung hierzu gibt. Dies kann aber unter Umständen Jahre dauern, wenn es bis vor die höchsten Gericht gehen soll.

Da ich meinen Blog nur nebenberuflich betreibe und hiervon nicht Leben kann möchte ich einfach auch für mich einen Selbstschutz haben um nicht ins Visier evtl. Abmahnwellen zu geraten, den die Followerzahl spielt hierbei keine Rolle, an die Gesetze haben sich alle zu halten. Sobald ein Geschäftshandlung auf einem Blog, Instagram & Co. hervorgeht gilt man nicht mehr als Privatperson, selbst, wenn es nur eine einmalige Kooperation war.

Wer sich hier mit dem Thema mehr beschäftigen möchte oder selbst nicht so ganz durchblickt dem empfehle ich, sich den Blog von Rechtsanwalt Schwenke anzusehen. Er hat nicht nur Infos zur aktuellen Geschichte, nein auch zur DSGVO, Facebook etc.

Auf dem Instagram Kanal blogst_ fand am Montag, den 25.06.18 auch eine Live-Übertragung mit Rechtsanwalt Schwenke statt. In diesem Live-Interview ging er auf viele Fragen zur aktuellen Kennzeichnungsproblematik ein. Mir hat dies sehr weitergeholfen. Blogst_ wird das Live Video über IGTV (= Instagram-TV) nochmals ablegen, damit es dauerhaft angesehen werden kann.

Das Thema sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden, solange es hier keine 100% klaren Richtlinien gibt. Es kann auch uns kleine Blogger/Influencer mit voller Wucht treffen! Natürlich steht es jedem frei selbst zu entscheiden wie er mit diesem Thema umgeht, ich für meinen Teil werde wie oben verfahren.

Ich hoffe ich konnte weiterhelfen und auch meinen Followern, die sich damit nicht beschäftigen – da reine Privatpersonen – näher bringen wieso ich nunmehr entsprechend kennzeichnen werde.

Eure Eileen

5 Replies to “Werbung, weil’s so muss….”

  1. Ich finde es super, dass du auch nochmal darauf aufmerksam machst. Dieses Thema betrifft zurzeit leider echt als Blogger und gefühlt kann es jeden treffen. Ich habe auch alles überarbeitet. Ich hoffe es gibt bald endlich mal eine klare Regelung. xxx

    1. Oh ja das hoffe ich auch, ich finde es nur schade, wenn einen dann Leute aus der eigenen Ecke z.B. Blogger angreifen. Die haben überhaupt keine Ahnung und sind dann teilweise richtig fies. Ich war da neulich echt geschockt :O

  2. Liebe Eileen,

    ich finde dieses ganze übertriebene Theater der Kennzeichnung inzwischen völlig nervtötend. Das geht doch alles völlig am Zweck vorbei. Keiner von uns lebt in einem Glaskasten und jeder nutzt Produkte, die halt auch einen Namen haben. Wenn ich darüber schreibe, heißt das ja nicht zwangsläufig, dass ich dafür Geld bekomme und bewusst Werbung mache. Aber irgendwie wird einem genau das unterstellt.
    Alles nur noch total verrückt. Ich hoffe echt, dass da irgendwann mal ein sinnvolles Urteil kommt, bevor jeder Blogpost „Werbung“ sein muss, ohne es tatsächlich zu sein.
    Wenigstens muss ich noch nicht im Privaten permanent das Wort Werbung rumschreien, weil ich über etwas rede, was ich mir gekauft habe. 😀 😉 (Kommt aber sicher, wenn sie sich an den Bloggern abgearbeitet haben und erneut Langeweile auftaucht.)

    Liebe Grüße
    Janine

    1. Hallo Janine,
      oh ja da sagst du was – dann könnten wir uns alle auf die Stirn „Dauerwerbung“ tätowieren

      Ich wäre ja, wie viele andere, einfach schon dankbar, wenn sie eine eineindeutige Weisung geben das würde alles erleichtern. Wird die nächste Instanz die einstweilige Verfügung so anerkennen und final ein Urteil so sprechen…. Ja dann ist die Transparenz zur richtigen Werbung Geschichte.

      Aber jetzt hoffen wir das beste
      Liebe Grüße Eileen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.